Prävention

Sehr geehrter Gast,

der Großteil aller Spielbankbesucher betrachtet das Spiel als ein ebenso spannendes, unterhaltsames wie geselliges Freizeitvergnügen. Doch wie so vieles im Leben, hat auch das Spiel seine zwei Seiten: Einerseits bietet es Chancen – andererseits birgt es Risiken. Die Spielbanken Mainz, Tier und Bad Ems sind sich dessen bewusst und sprechen sich ausdrücklich für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Spiel aus.

Selbstest

Sind Sie gefährdet, süchtig zu spielen?

1. Müssen Sie manchmal noch unbedingt spielen, oder spielen Sie mehr und häufiger, obwohl Sie es ursprünglich gar nicht so vorhatten?

2. Setzen Sie im Vergleich zu früher gegenwärtig mehr Geld/Zeit für das Spielen ein?

3. Haben Sie schon einmal versucht, mit dem Spielen aufzuhören und es nicht geschafft?

4. Spielen Sie vor allem auch dann, wenn Sie Langeweile, Stress haben oder in einer traurigen Stimmung sind?

5. Wenn Sie an das Spielen denken, verspüren Sie körperliche Symptome wie z.B. Herzrasen, feuchte Hände, „inneres Kribbeln“?

6. Leiden Sie unter Ihrem Spielverhalten?

7. Kreisen Ihre Gedanken häufig um das Spielen und die möglichen Gewinne?

8. Verspüren Sie oft ein unwiderstehliches Verlangen, zu spielen?

9. Vernachlässigen Sie wegen des Spielens bestimmte Verpflichtungen (Beruf, Hobby, Beziehungen)?

10. Wenn Sie nicht Spielen gehen können, fühlen Sie sich dann unruhig, gereizt oder verspüren unangenehme körperliche Symptome?

11. Verheimlichen Sie Ihr Spielverhalten vor anderen Personen?

Testen Sie sich selbst!

Wenn Sie mehrere der obigen Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, empfehlen wir Ihnen, sich direkt mit der „Sucht-Infoline“ der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz in Verbindung zu setzen. Unter der Rufnummer 0800 5511600 erhalten Sie rund um die Uhr allgemeine Informationen zu Sucht-und Abhängigkeitserkrankungen. Sie haben die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Suchtmitteln, wie auch der Glücksspielsucht, informieren zu lassen. Es werden Ihnen anonym Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner von Beratungsstellen in Ihrer Nähe vermittelt.

Weitere Informationen zu Hilfsangeboten erhalten Sie auch beim Beratungstelefon der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kostenfrei unter Telefon: 0800 1372700.

Auf Wunsch erhalten Sie von uns weitere Informationen zu Hilfsangeboten in Ihrer Nähe.